Yogic Lifestile

Der Herbst ist im Anmarsch und mit ihm auch die Dunkelheit, kürzere Tage und die Schnupfnase.

Hier ein paar yogische Tipps von uns, um eine Erkältung zu lindern oder entgegenzuwirken, damit die innere Sonne weiter strahlt – egal, wie das Wetter draußen ist:

- Gurgle drei Mal täglich mit lauwarmem Salzwasser (1/2 Teelöffel Salz auf 0,2l) – auch als Vorbeugung.
- Mache täglich Jala Neti, die yogische Nasenspülung mit Salzwasser.
- Inhaliere regelmäßig mit Wasserdampf, Kamillentee oder Eukalyptus.
- Übe die Vorwärtsbeuge und den Drehsitz und halte diese für einige Minuten. Die Vorwärtsbeuge wie auch der Drehsitz haben eine starke Immunstärkende- und energetische Wirkung besonders, wenn man die Vorwärtsbeuge lange entspannt halten kann. Um so länger man in der Stellung verweilen kann, um so mehr kann die feine Lebensenergie (Prana) sich in unserem System aufspeichern was eine Erhöhung der Energie, somit Heilung zufolge hat. Es findet eine starke Dehnung der Muskulatur statt, welche sich im Bereich der Wirbelsäule befindet, dies hat die Wirkung das die Durchblutung des Rückenmarkes gefördert wird. Dies wiederum stärkt das Immunssystem. Das Nervengewebe und Nervensystem der Wirbelsäule wird gedehnt, dadurch entlastet. Das Sonnengeflecht “Plexus Solaris” die Sonnenenergie wird im hohen Maße angeregt.
-Pranayama einmal am Tag: Einatmen, anhalten, ausatmen, anhalten
- Verzichte auf Zucker und Milchprodukte.
- Mache Tiefenentspannung, ruh dich aus, schlafe und trinke reichlich um deine Abwehrkräfte auf Trab zu bringen
Nimm eventuell natürliches Vitamin C, Echinacea, und andere immunstärkende Mittel aus der Naturheilkunde.
-Ingwertee, bei Erkältung ein Muss, wer möchte mit Zitrone und Honig.
Entweder den Ingwer 10 – 15 Min. mit köcheln lassen, oder den Ingwer reiben und kochendes Wasser drüber giesen.
-Übe angemesses und regelmäßiges Yoga zur Verbesserung der Abwehrleistung des Körpers. Yoga aktiviert die weißen Blutkörperchen, um die eingedrungene Erreger besser bekämpfen zu können. Wenn du jedoch unter einer lästigen Erkältung leiden musst, und als Begleiterscheinung Gliederschmerzen mit verbunden sind, dann wirst du wegen der Schmerzen wahrscheinlich keine Lust verspüren, dich körperlich anzustrengen - und genau das bezweckt der Körper auch mit den bleiernen Gliederschmerzen. Schone dich, schlafen und lasse deine Immunabwehr arbeiten.

- Negativer Stress ist Gift für den Körper und die Abwehrkräfte. Das Immunsystem wird geschwächt und man fängt sich schneller Viren ein. Stress lässt sich sicher nicht ganz vermeiden – überlege dir deshalb ein “Antistress-Programm“. Sehr wirkungsvoll sind Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Yoga, Pranayama, Tiefenentspannung, Meditation. Sie bringen Geist und Körper zur Ruhe und die Abwehrzellen auf Trab und belohnen uns unser Körper mit der Ausschüttung von Endrophinen, die man auch Glückshormone nennt.

-Viele Menschen reagieren auf die zunehmende Dunkelheit mit depressiven Verstimmungen. “Man ist einfach nicht gut drauf”. Die Symtome dafür sind: Energielosigkeit, Schlafstörungen, Heißhunger auf Süßes, erhöhte Reizbarkeit und Nervosität, schlechte Laune. Die Ursache dafür ist ein Ungleichgewicht an Vitaminen und Hormone, der durch das fehlende Licht ausgelöst wird. Vitamin D – Durch die verminderte Sonnenstrahlung wird im menschlichen Körper weniger Vitamin D gebildet. Ein Mangel führt zu erhöhter Reizbarkeit und Nervosität. Melatonin – ist verantwortlich für Müdigkeit und guten schlaf. Normalerweise wird es im Körper nachts produziert, wenn es dunkel ist und wir schlafen. In Zeiten geringer Sonnenstrahlung wird es aber auch tagsüber hergestellt, es entsteht ein Überangebot und wir sind ständig müde und schlecht gelaunt. Was man dagegen tun kann: Sorge dafür, dass du möglichst viel Tageslicht bekommst. Ein täglicher Spaziergang von ungefähr einer halben Stunde sorgen dafür, dass dein Körper mehr Licht aufnehmen kann. Und zwar sollte das bei jedem Wetter sein, denn auch an Regen- u. Schneetagen strahlt der Himmel noch dreimal mehr Lux (Lichtmenge/Beleuchtungsstärke) ab, als die in deiner Wohnung vorhanden ist. Vielleicht gehst du einfach mal jeden Tag mehr zu Fuß, statt mit dem Buss oder Auto zu fahren. Fahrradfahren wäre natürlich ideal. Und in der Wohnung schaffen Salzkristallampen oder Kerzenlicht eine Atmosphäre von Licht und Gesundheit.

Quelle: yoga vidya

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